Frankfurt für Frauen*rechte

Aktionsbündnis für das Recht auf Selbstbestimmung von Frauen und ihr Recht auf objektive und ergebnisoffene Beratung bei ungewollter Schwangerschaft.

Aufruf zur Kundgebung am 20. Oktober 2018

Schon wieder belagern fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen die Beratungsstelle von pro familia in der Palmengartenstraße in Frankfurt. Das kann doch nicht wahr sein! Wir setzen uns seit Monaten ein für eine Schutzzone um Beratungsstellen, um sogenannte „Mahnwachen“ zu verhindern. Die Frankfurter Stadtverordneten haben im September mehrheitlich dafür gestimmt. Ein toller Erfolg! Nun müssen endlich Taten folgen.
Wir fordern die Verantwortlichen in Stadt und Land auf, die Schutzzonen unverzüglich einzurichten. Damit Frauen ihr Recht auf anonyme, ergebnisoffene Schwangerschaftskonfliktberatung unbehelligt, unbelästigt und unbedrängt wahrnehmen können. Unterstützen Sie uns! Fragen Sie Ihre Landtagskandidat*innen, was sie dafür tun werden. Kommen Sie zur Kundgebung am 20.10. um 12 Uhr an die Hauptwache Frankfurt.

Aufruf für Demonstrationen im September und Oktober 2018

150 Meter Schutzzone um Beratungsstellen jetzt!

Seit dem 26.9.2018 setzen die fundamentalistischen Abtreibungsgegner für weitere 40 Tage die Belagerung von pro Familia in der Palmengartenstraße in Frankfurt und die Drangsalierung deren Besucher*innen fort.

Wir können nicht zulassen, dass das Recht auf freien, unbeeinflussten und anonymen Zugang zur Schwangerschaftskonfliktberatung in Frankfurt eingeschränkt wird.  Die Weigerung der Ordnungsbehörde die Arbeit einer Beratungsstelle für die gesetzlich vorgeschriebene Schwangerschaftskonfliktberatung durch entsprechende Auflagen an die sogenannten Mahnwachen sicherzustellen und die Persönlichkeitsrechte der ratsuchenden Frauen zu wahren, ist für uns maßlos enttäuschend und auch inakzeptabel. Lediglich weil GRÜNE und FDP vor den christlichen Fundamentalisten Kundgebungen angemeldet hatten, wurden die Mahnwachen um 15 Meter versetzt.

Die Mahnwachenvertreter, die ihre Namen und Organisationen auch gegenüber dem Ordnungsamt weiter zu verschleiern suchen, besitzen noch die Frechheit sich im Rechtsausschuss über ihre Behandlung zu beschweren.

Wir erwarten vom Ordnungsdezernenten und Oberbürgermeister, die in dieser Frage entscheidungs- und weisungsbefugt sind, eine Entscheidung, die dem Geist unserer liberalen Stadt entspricht. Es gibt unterschiedliche Rechtauffassungen, die Rechtslage ist keineswegs so eindeutig, wie das seitens des Ordnungsdezernats dargestellt wird.

Selbstverständlich stellt auch das Präsentieren von überlebensgroßen Fotos von Ungeborenen und Texte wie „Bitte lass mich leben“ eine Ansprache Betroffener dar, was denn wohl sonst!

Der Wurstigkeit, mit der Verfügungen zu Lasten von Frauen getroffen werden, die sich in einer extrem schwierigen Lebenssituation befinden und die Wahrung deren Persönlichkeitsrechte der Zivilgesellschaft überlässt, macht überdeutlich:

WIR BRAUCHEN DIE 150 METER SCHUTZZONE JETZT!.

Wir werden dieser Forderung im Hessischen Landtagswahlkampf mit allen Mitteln Nachdruck verleihen. Wir solidarisieren uns mit den ratsuchenden Frauen und der Beratungsstelle ProFamilia und setzen wir den Widerstand fort.

Wir sind ab 26.9.2018 vor Ort und rufen in der Palmengartenstraße auf, zu täglichen Kundgebungen ab 12  Uhr an Werktagen bis zum 4.11.2018 und zu einer großen Kundgebung am 20.Oktober auf der Hauptwache.

 

Termine

  • Keine Termine

Die Frankfurter Illustratorin Moni Port (www.portschau.de) hat dem Bündnis diese wunderbare Illustration geschenkt. Sie schrieb uns dazu: „Ich freue mich, wenn ihr die Illustration nutzt. Raus in die Welt damit. Niemals zurück in die 50er!"

Aufruf des Bündnisses Frankfurt für Frauenrechte

Das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung und auf eine ergebnisoffene, wohlwollende, kostenlose und anonyme Schwangerschaftskonfliktberatung für Frauen* in Frankfurt muss uneingeschränkt sichergestellt sein.

Seit Aschermittwoch demonstrieren fundamentalistische Christ*innen, sogenannte Lebensschützerinnen von „40daysforlife“, unmittelbar vor der Beratungsstelle von pro familia in Frankfurt mit „Mahnwachen“ gegen das Recht von Frauen* auf reproduktive Selbstbestimmung. Erklärtes Ziel der Demonstrierenden ist es, Abtreibungen in Frankfurt und in Deutschland insgesamt zu verhindern und die Mitarbeiter*innen der Beratungsstellen zu „bekehren“.

Der Aufruf ist auf Deutsch und Englisch verfügbar und kann von Einzelpersonen und Organisationen unterstützt werden.

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Spendenaufruf

Der Landesverband der pro familia Hessen hat einen Anwalt eingeschaltet, um prüfen zu lassen, ob die Demonstrationen vor der pro familia zulässig sind, da diese aus unserer Sicht im Schwangerschaftskonfliktgesetz stehen. Für Rechtskosten bittet pro familia um Spenden an:

Hessische Fördervereinigung der pro familia Hessen e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE38 5502 0500 0007 6074 00

Spenden sind steuerlich absetzbar. Auf Wunsch wird eine Spendenbescheinigungen ausgestellt, ab 200€ erfolgt dies unaufgefordert.

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